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Meine Freundin Mirella arbeitet in einem Café, in dem sich woke junge Menschen gerne treffen. Ab morgen muss sie dort den Kapo geben und Impfnachweise kontrollieren. Die meisten zeigen ihren ohnehin dienstbeflissen gleich beim Eintreten. Ihrem Unmut über die Diskrepanz zwischen woke einerseits und ausgrenzend andererseits machte sie mit einer treffenden Imitation Luft:

„Ich bin queer, ich bin bi, ich bin tri … aber DU bist UNGEIMPFT!“

Ich habe beschlossen, in meiner Sprache erst wieder zu gendern, wenn Ungeimpfte beim normalen Leben wieder mitgemeint sind.

Wähle deine Reaktion!
  • Es gibt immer eine Möglichkeit, mit solchen Gewissenskonflikten umzugehen: Nicht mitmachen. In diesem Fall: Die geforderte Arbeit nicht machen. Das Café nicht betreten. Treffen an anderen Orten organisieren, an denen solche Kontrollen nicht gemacht werden.

    Es gibt immer Alternativen, auch wenn sie oft nicht auf den ersten Blick sichtbar sind.

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