Auswanderung

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Ich lese gerne die Meinungen der Leser, sie sind informativ, oft humorvoll bis bissig. Nun einer hat über seine Erfahrungen übers Auswandern geschrieben, nach seinem Erleben dauert es durchschnittlich 5 Jahre, um zu spüren, ob man bleiben will. Er meint jeder zahlt seinen Preis beim Auswandern. Und ich denke, es ist nicht jeder zum Globetrotter geeignet und viele hier sind keine zwanzig oder dreißig Jahre mehr.

Wollt ihr wirklich das Land kampflos verlassen? Anstatt die Energie ins Erlernen einer neuen Sprache, Informationen einzuholen u.s.w., wollt ihr euch den Stress eines Umzuges, Papierkram u.s.w. aussetzen, wäre es nicht einfacher hier Widerstand zu leisten, z.b. Flyer zu verteilen?

Wenn ich an meine netten und hilfsbereiten Nachbarn denke, wir unterhalten uns weiterhin über den Gartenzaun ohne Abstand und Maske. Außer meiner Nichte, hat mich keiner wegen meiner Impfeinstellung in der Familie ausgegrenzt. Wir gehen wie früher miteinander um, genauso meine Freundinnen, beide sind geimpft. Ich versuche mehr Verständnis für meine Impflinge zu haben, und hoffe inständig, dass sie zur Vernunft kommen.

Für die Coronalügner in der Politik, den Globalplayern und ihren Akteuren werde ich nie Verständnis haben und ich verzeihe ihnen nie.

Wähle deine Reaktion!
    • Österreich und Schweiz ausgenommen, ich denke keine Sprachbarriere und gleiche Kultur, da geht das Einleben schneller.

  • Bei uns ging es sehr viel schneller, wir wussten nach ein paar Monaten das der Schritt richtig war und ein zurück nach Deutschland nie mehr in Frage kommt. Ok mal Freunde besuchen………………

  • Gehen wir mal ein paar Schritte weiter… Auswandern, 20 Jahre im Land. Dann noch mal auswandern (2. Auswanderung, 8 Jahre) und zum Abschluß Rückwandern (2008). Jetzt bin ich halt wieder da. Und es sind immer die Leute, mit denen du zusammenkommst die dein Leben so spannend und interessant machen. Tip: Im Paradis kann’s ganz schön langweilig werden.

  • Ich werde diese Lüge auch niemandem je verzeihen. In meinem Leben habe ich schon sehr viele Menschen kennengelernt, die offiziell auf der Seite des Unrechts stehen und als Verbrecher gelten. Und doch erinnere ich mich bloß an einen einzigen Fall, in dem mir die Bestrafung eines Straftäters einmal wichtig war. Verglichen mit den Menschen, mit denen ich es zu tun habe, sind die Corona-Unterdrücker lupenreine Monster.

  • Es ist in jedem Fall besser, positiv zu etwas hin zu wandern, als bloss zu fliehen. Die sonderbare Erfahrung hier in Indonesien ist, dass Choas auch wesentlich mehr Freiheit als in D bedeuten kann.

    • Stimmt, dass habe ich im Laufe der Jahre versucht zu lernen, nicht immer zu korrekt zu sein, alle Gesetze zu befolgen. Sondern die Angelegenheit locker anzugehen. Wie geht es Dir in Indonesion, mit welcher Sprache kannst zu Dich verständigen?

      • Wie es mir geht in Indonesien, lässt sich nicht kurz beantworten. Hier https://minahasato.wordpress.com/ länger. Indonesisch ist grundsätzlich nicht schwer, aber wenn man als Eremit lebt, fehlt die Übung. Dafür gelingt das Vergessen immer besser.

    • Mittlerweile habe ich meine Ansicht geändert, wer kann, sollte weg von D., für diese Menschen lohnt es sich nicht zu kämpfen. Ich bin sowas von angewidert, wie sie sich gegenüber Ungeimpften und jetzt die Russen verhalten, denunzieren wo es nur geht, zu bequem für irgendwas einzustehen. Nicht über den Tellerrand zu schauen, und nur ums eigene Wohlbefinden bedacht. Leider war ich schon immer sprachunbegabt und jetzt noch eine Sprache zu lernen, habe ich gemerkt, schaffe ich nicht mehr. Und Schweiz, Lichtenstein und Luxemburg sind exorbitant teuer.

      • Man kann leicht vom Regen unter Umgehung der Traufe in der Scheisse landen. Was mich so sehr enttäuscht hat: Die Mehrheit der Deutschen ist genauso doof und totalitär veranlagt wie anderswo. Deshalb ist es schwierig zu sagen, wohin?

    • Über das Verhalten und den Charakter der Menschen mache ich mir keine Illusionen.Und fast alle Regierungen werden mit der Zeit korrupt oder sind es schon, oder werden mit Hilfe der USA, China o. a. ausgetauscht. Na ja ich hoffe, du bist nicht in der Scheiße gelandet. Ich lese noch mehr von deinem Block, wenn ich Zeit habe.

  • Speziellas Einstellung zur deutscher (Un)Kultur scheint mir leider zu stimmen. Konformismus überall. Egal, wo die Propaganda gerade herkommt, man heult einfach mal ganz laut mit den Wölfen und hofft wohl, so auf der richtigen Seite zu stehen.

    Kämpfen halte ich für den falschen Ausdruck, wenn man weiterhin versucht, sich eine eigene Meinung zu leisten.

    Ich hab schon über zwanzig Jahre in Italien gelebt und fand es – trotz allem beruflichen und familiärem Stress – insgesamt durchaus entspannend. Zumindest im Alltag. Würde aber gerne etwas weiter weg ziehen. Orient fände ich gut.

    Hat jemand Erfahrungen mit Marokko? Oder kann ein anderes Land empfehlen?

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