Der Wanderstab

2

Prolog

Man sagt, am Anfang war das Licht.
Das aber, stimmt nicht!

Am Anfang war… es war einfach nichts. Nichts. Es war nichts.
Und in diesem Nichts war ein Funke, war ein Gedanke
Der Funke war der Gedanke und der Gedanke war der Funke.

Ausgelöst durch die Erkenntnis, in Gewissheit, was den Glauben an sich, in sich trug.

Der Glaube war dann der Anfang, die Erkenntnis der Funke und aus dem Nichts entstand alles.

Und, diese Entstehungskraft, diese Erkenntnis, trug das ganze Wissen in sich – im Nichts – in allem.
Dass das Nichts nicht ohne Anfang und Ende, der Anfang nichts ohne das Nichts und Ende und das Ende nichts ohne den Anfang ist.

Ein Gedanke, ein Funke, so ward sie geboren – die alles schöpferische und erschaffende Kraft.

Dieser Funke entlud sich im Nichts, explosionsartig, ausbreitend, füllend, pulsierend und doch gleichmäßig. Seit diesem Moment füllte das Entstandene das Nichts aus, welches außen herum war und ist und immer sein wird.
Es füllt das Nichts mit Wissen, füllt es mit dem Wissen der Erkenntnis, des Glaubens an sich und das Ganze selbst.

Schöpfungskraft…

Am Anfang war das Nichts, der Funke, der Glaube, das – Licht.

Und Gott erschuf die Welt, erschuf sich selbst.
Er gebar sich in jedem Molekül, in jedem Ion, in jedem noch so kleinen Teilchen und jedem Nichts.
Er gebar sich in allem. In allem war von nun an die göttliche Information vorhanden.

Die Zeit aber, bevor der Glaube der Gewissheit folgte, musste in menschlicher Sprache ausgedrückt, furchtbar gewesen sein.
Zu sein im Nichts, alles zu sein und nicht darum wissen, ist – Dunkelheit.

Dunkelheit ist die Abwesenheit des Lichtes, sagt man.
Wie lange Gott in dieser Nacht, diesem Schwarz gelebt, gekämpft hat, er war und nicht darum wusste – schrecklich.

Der Funke entzündete sich mit der Gewissheit auch das Nichts, die Dunkelheit zu sein.

Ich bin!
Alles! Auch das Nichts!

So ist es wohl auch, dass das Universum, das All, die Sterne und Planeten, die Kometen und Monde. Stein, Staub, Bäume, die Tiere und Insekten und wir Menschen, sowie alles andere auch, viel älter sind, als es uns bekannt ist, in Büchern lehrend, verbreitet wird.
Die Zeit des Nichts haben wir nicht berücksichtigt. Die Zeit also, in dem das allumfassende Bewusstsein aus einem tiefen, kämpfenden Schlaf erwacht ist und war.

Das Nichts ist der Anfang und das Nichts hatte auch einen Anfang.
Dieser Anfang war das Vergessen, das Vergessen um sich, um alles, um das Ganze.
Und dieser Anfang war und ist das Ende einer vorherigen Welt, eines vorherigen allumfassendes
Bewusstseins, eines vorherigen Urknalls, Funke, Licht, einer vorherigen Gewissheit, Glaubens, alles schaffende.

Das Wissen um dies alles ist so groß, so mächtig, dass es einer alleine nicht auf Dauer tragen kann und so wurde es geteilt. Es wurde in alles Lebende geteilt.

So lange sich alles an alles erinnerte, lebte die Schöpfung Gottes, Gott selbst im Überfluss, in Frieden, im Licht.

Über die Jahrmilliarden nach unserer Zeitrechnung, entsprang der Evolution aber ein Wesen, welches sich nach „kurzer Zeit“ anschickte, sich diesen Planeten untertan zu machen.
Der Mensch ward geboren und obwohl er dazu auserkoren war, die Schöpfung zu bewahren, vergaß er.
Er teilte sich von dem Ganzen, empfand dies aber als wahr und er nannte sich selbst als einzige Lebensform wissend, von Gott geschaffen.

Schatten zogen auf, fürchterliches Unheil über die Erde gebracht, Kriege geführt, Natur vernichtet und es wurden die Menschen verfolgt, die erkannten, dass das alles der falsche Weg ist und um das Ganze wussten.
Im Nichts und dem allumfassenden Bewusstsein, liegt nicht nur das Wissen zu schöpfen, sondern auch diese Schöpfung zu vernichten.

Die Schatten wurden länger und länger, immer mächtiger, das Vergessen wuchs wie im gleichen Maße das schöpferische Wissen schrumpfte.
Egoismus, Neid, Stolz, Habgier, Größenwahn, Völlerei, Missgunst, Unterdrückung wurden zu Selbstverständlichkeiten der Taten.

Zorn und Hass auf alles Andersartige wurde geboren.

Rücksichtslos wurden Waffen entwickelt, welche die Erde X-Mal zerstören können und überall auf der Welt ganze Völker mit Waffengewalt und der Macht des Geldes unterworfen, unterdrückt und ausgebeutet. Bis zum heutigen Tage.

Menschen, die das Wissen um die Schöpfung, das alte Wissen bewahrten, bewahren wollten, wurden und werden verfolgt, verbrannt oder verschwinden irgendwo.
Nichts und niemand durfte und darf sich den von den Menschen selbst gemachten Götter in den Weg stellen.

Große Schatten überall.

Doch zu allen Zeiten aber, wussten wenige Menschen und andere Lebensformen darum und stellten sich der Vernichtung der Schöpfung, des alten Wissens und des Vergessens entgegen.
Viele Geschichten und Legenden berichten davon.

Als die Zeit anbrach, wie dieser weltliche Schmerz seelisch und körperlich spürbar wurde, Flora und Fauna immer mehr zurückgedrängt und vernichtet wurden, unser Planet selbst bedroht wurde, griff die Schöpfung selbst ein und entsandte Helfer aus.

Naturgeister zeigten sich vermehrt und halfen dabei zu glauben.
Faune, Elfen, Nixen, Feen und sogar unsere menschlichen Schutzpatronen und Heiligen wie z.B. Maria, Bartholomäus, Johannes und sogar Jesus selbst, zeigten sich vermehrt.
Immer mehr Menschen wurden wach, erkannten mehr, taten mehr und das Bewusstsein wuchs, die friedlichen Frequenzen stiegen.

Aus so einem wachsenden Bewusstsein heraus entsprang der Wanderstab der Mitte und des Ausgleichs und erlebte mit seinem Träger so manch dunkle Zeit. Den Glauben daran, dabei zu helfen, die Welt zu heilen, verloren die beiden nie. Und von genau dieser hellen Zeit des Erinnerns im Dunkel des Vergessens erzählt diese Geschichte, welche erzählt werden will…

© Text: Orleander’s Art / Peter Scholl

Wähle deine Reaktion!
  • Sehr schön ge- und beschrieben, Peter!
    Ich weiß, wie schwer es manchmal ist, die richtigen Worte zu finden, aber in diesem Text über ein sehr komplexes Thema steht fast jeder Buchstabe an seinem richtigen Platz und auch in der richtigen Reihenfolge!
    Danke, ein wundervoller Prolog, der Freude auf mehr macht!

    ^^

    Kurios ist, dass ich gerade heute diesen Text vollenden durfte:

    ^^

    Wenn die Wissenschaft nach der Energie sucht, die Materie schafft… die Energie, die das ganze Universum festmacht, kann sie sie nicht finden.

    ^^

    Im Licht des Mikroskops enthüllt die Materie nicht das Geheimnis der Energie. Sondern im Gegenteil, wenn wir einen Raum vergrößern, um die darin enthaltene Energie zu studieren, erscheinen in seinem Inneren kleinere Räume, die von selbst ihre eigene Vollkommenheit entwickeln. Und je mehr wir unser Sehvermögen vergrößern, desto kleiner werden die Räume, die sich mit der Energie entwickeln, die wir suchen.
    Aber es gibt keine Möglichkeit, die Energie zu sehen, die den Raum entwickelt. Denn die Energie, die den Raum von seinem Anfang bis zu seinem Ende entwickelt, ist nicht der Raum, sondern die Zeit, d.h. der universelle Rohstoff ist so unsichtbar wie die Zeit. Und solange wir die Zeit nicht sehen können, werden wir auch die Energie nicht sehen, die das Licht ist.

    Da die Energie, die das Universum materialisiert, unsichtbar ist und derjenige, der es anordnet, unsichtbar ist, stellt sich heraus, dass unser Universum, das so real… so fest… so materiell zu sein scheint, die Ursache eines unsichtbaren Prinzips ist.
    Ein unsichtbares Prinzip, das einer unsichtbaren Ordnung folgt, einer unsichtbaren Ursache… und alles, was wir von seinem Wirken sehen können, ist ein Augenblick seiner Entwicklung. Ein immer neuer Augenblick, der, während er die Zukunft offenbart, die Vergangenheit vor uns verbirgt. Eine zeitliche Realität, in der wir in keinem ihrer Augenblicke anhalten können.
    Eine illusorische Realität. Eine Reise durch die Zeit.
    Eine Reise von der Dunkelheit zum Licht.

    ^^
    solano

  • Etwas „skurriles“ zu Beginn…

    Liebe Solano <<>Wenn die Wissenschaft nach der Energie sucht, die Materie schafft… die Energie, die das ganze Universum festmacht, kann sie sie nicht finden<>Der theoretische Physiker würde sagen, da draußen ist nichts. Und dieses Nichts können wir zu ca 5% sehen (die sichtbare Materie), zu ca. 25% auf Grund von Beobachtungen nachweisen (die dunkle Materie) und zu 70% nur vermuten, dass es sie gibt (die dunkle Energie).<>Der Quantenphysiker (Mechaniker) würde sagen, ich glaube an Gott (das tun die meisten Quantenphysiker). Denn, diese Ordnung und dieses sinnvolle (logische) Zusammenspiel bis in die String-Theorie hinein, lässt nur einen Schluss zu: Da draußen gibt es eine ordnende Macht, welche uns das Feld des Bewusstseins und des Lebens schenkt – wir sind alle Eins.<>Zeit als Raum – Lebe und liebe im Jetzt

    In der Vergangenheit hängen wir oft im Jetzt den vergangenen Chancen nach und fühlen den Schmerz der vergangenen Zeit. Doch ab und an sehen wir uns im Morgen der Zukunft, planen was die kommende Zeit uns bringt.
    Warum sehen wir nicht, was das Jetzt uns schenkt, der Moment uns gibt?
    Es ist der größtmögliche Raum uns zu entfalten.

    Die Gegenwart ist der Raum in dem sich Vergangenheit und Zukunft im Erleben begegnen und vereinen.
    Hier sollten wir für den Moment der Ewigkeit verweilen.
    Nur wenn wir diesen Moment schöpferisch gestalten, Lebens bejahend, freuen wir uns auf das Morgen, lieben und leben im Jetzt und schauen auf eine geschöpfte Vergangenheit zurück. Mag dort der kleinste Raum für uns Menschen liegen, so haben wir diesen doch mit Kraft gefüllt.
    So gehandelt, wird die Zeit zum ewigen Raum und was bleibt, ist die Liebe im Leben – ohne Vergänglichkeit.<>Die wundersame Wunderwelt des Monsieur P.<<

Einen Kommentar hinterlassen
Dark mode powered by Night Eye