„Euthanasie“

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Alles ein lange voraus entwickelter Plan:
Das schrieb Jacques Attali, 1981, damals Berater von François Mitterrand: „In Zukunft wird es darum gehen, einen Weg zu finden, die Population zu reduzieren. Wir fangen mit den Alten an, denn sobald sie 60-65 Jahre überschreiten, lebt der Mensch länger als er produziert und das kommt die Gesellschaft teuer zu stehen.
Dann die Schwachen, dann die Nutzlosen, die der Gesellschaft nichts bringen, weil es immer mehr von ihnen geben wird, und vor allem schließlich die Dummen. Euthanasie, die auf diese Gruppen abzielt. Euthanasie wird ein wesentliches Instrument unserer zukünftigen Gesellschaften sein müssen, in allen Fällen. Natürlich werden wir nicht in der Lage sein, Menschen hinzurichten oder Lager zu errichten.
Wissensbewahrung:
Wir werden sie los, indem wir sie glauben machen, dass es zu ihrem eigenen Besten ist. Die Überbevölkerung, und meist nutzlos, ist etwas, das wirtschaftlich zu kostspielig ist. Auch gesellschaftlich ist es viel besser, wenn die menschliche Maschine abrupt zum Stillstand kommt, als wenn sie sich allmählich verschlechtert.
Wir werden auch nicht in der Lage sein, Millionen und Abermillionen von Menschen auf ihre Intelligenz zu testen, darauf können Sie wetten !Wir werden etwas finden oder verursachen, eine Pandemie, die auf bestimmte Menschen abzielt, eine echte Wirtschaftskrise oder nicht, ein Virus, das die Alten oder die Fetten befällt, es spielt keine Rolle, die Schwachen werden ihm erliegen, die Ängstlichen und Dummen werden daran glauben und sich behandeln lassen. Wir werden dafür gesorgt haben, dass die Behandlung vorgesehen ist, eine Behandlung, die die Lösung sein wird.
Die Selektion der Idioten erledigt sich dann von selbst: Sie gehen von selbst zur Schlachtbank.“ [ Die Zukunft des Lebens – Jacques Attali, 1981 ] Interviews mit Michel Salomon, Sammlung Les Visages de l’avenir, éditions Seghers. „…
„Euthanasie“ als „eines der wichtigsten Instrumente für die Zukunft der Gesellschaften“ – Forum Naturrecht und Humanismus

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  • Tja, offensichtlich war das damals polemisch gemeint; wobei der darin auf- und angegriffene menschenfeindliche Zug keineswegs erst in den 80ern und keineswegs nur unter Linken zu finden war. Hoimar von Dithfurth hat ungefähr zu derselben Zeit im Zweiten Deutschen Fernsehen gesagt: „Es ist zwar zynisch, ber wir im Westen können froh sein um jeden, der in der Dritten Welt verhungert.“ Nur, dass sie eben nicht schnell genug verhungert sind; deshalb müssen wir sie jetzt auch noch ertrinken lassen, und demnächst vermutlich erschießen …

    • für mich hat die Katholische Kirche viel mitschuld an der hungersnot in der welt, mit geburtenkontrolle und gleichstellung der frau wäre das problem behoben. Alle länder die keine verhütung zu lassen und die frau minderwertig ist, leiden unter armut. Ausser natürlich die länder mit ölvorkommen.

  • Die Frage ist, ob die Armut Ursache oder Folge von Patriarchat und Kinderreichtum ist. Ich meine, gelesen zu haben, dass mit wachsendem Wohlstand sowohl das eine wie das andere abnimmt; leider würde das unseren Planeten endgültig überfordern …

  • so ist es in Deutschland ab 1970 abgelaufen (mehr Gleichberechtigung und weniger Kinder). Wir haben nur noch soviele Kinder geboren, wie wir ernähren konnten (so regelt sich auch die Natur). Durch den Computer, Roboter und Automatisierung in Werks- Lagerhallen sind viele Arbeitsplätze weggefallen. Statts Globalisierung und Zuwanderung, hätte auf gute Bildung unserer Kinder geachtet werden müssen.

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